Programm Herbst 2010
Mittwoch, 15. September 2010:
Bilder aus dem Kopf
Referent:
Oberkommissar Mirko Roscher,
Landeskriminalamt Eberswalde, Kriminal-
wissenschaftliches Zentrum
Stellt euch vor, ihr sollt eure beste Freundin oder euern besten Freund so beschreiben, dass man ein Phantombild von ihnen erstellen kann. Würde euch das auf Anhieb gelingen? Welche markanten Merkmale fallen euch sofort ein? Die Frisur, die Nase, die Augen? Oder müsst ihr nicht doch etwas länger überlegen? Die Spezialisten vom Kriminalwissenschaftlichen Institut, die sich mit der visuellen Fahndungshilfe beschäftigen, müssen unter Tausenden von Gesichtsvorlagen auf dem Computer das Gesicht herausfinden, das dem Täter am nächsten ist. Das aber steht und fällt mit dem Zeugen, seinem Erinnerungs- und Wiedergabevermögen. Die Erinnerung hängt aber von vielen Einflüssen ab und nicht selten erschweren Wahrnehmungsverfälschungen und optische Täuschungen die Erstellung des Phantombildes. Zwei Zeugen – zwei Bilder! Wie man dennoch zu einer Vorlage für eine gezielte Fahndung kommen kann, erklärt euch Oberkommissar Marko Roscher vom Kriminalwissenschaftlichen Zentrum – dem brandenburgischen CSI.
15. September 2010, 10:00-11:00 Uhr
Stadtcampus, Haus 2, Hörsaal 1
Donnerstag, 16. September 2010:
Sensoren – Die Sinnesorgane der Technik
Referent:
Prof. Dr.-Ing. Erhard Stein, Hochschule Lausitz
Da schließt sich bei beginnender Dunkelheit automatisch der Rollladen vor dem Fenster. Die Heizung stellt sich von selbst an, wenn es zu kalt wird. Die Türen vom Supermarkt öffnen sich von allein, wenn du kommst. Hier wie bei vielen anderen Gelegenheiten sind Sensoren im Spiel. Gemeinsam mit Prof. Stein untersucht ihr, wie Sensoren wirken. Und ihr erfahrt auch noch, wie eine Wärmebildkamera funktioniert.
16. September 2010, 10:00-11:00 Uhr und 11:20-12:20 Uhr
Waldcampus, großer Hörsaal
Freitag, 17. September 2010:
Warum – zum Kuckuck – gibt es so viele verschiedene Tierchen?
Referent:
Prof. Dr. Ulrich Schulz, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Das Schwein kennt jeder - und all die anderen Tiere, die man essen kann. Aber die vielen kleinen Tiere, die kennt kein Schwein. Dabei wimmelt es überall nur so davon: im Boden, im Wasser und sogar im Menschen. Doch sind diese vielen Tierchen wichtig? Und was – zum Kuckuck – machen die da? Dr. Ulrich Schulz ist Professor für Angewandte Tierökologie und Zoologie und kann euch dazu eine Menge erzählen.
17. September 2010, 10:00-11:00 Uhr
Stadtcampus, Haus 2, Hörsaal 1
Anmeldungen für die Veranstaltungen vom 15.-17.09.2010 erfolgen über die teilnehmenden Schulen.
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